Kundenveranstaltung im Hotel Victory Therme Erding

"Meine Zukunft aktiv gestalten - für meine Gesundheit und meine Geldanlage"

Dr. med. Roman F. Szeliga sprach im Hotel Victory Therme Erding vor 240 Kunden der Raiffeisenbank Erding zum Thema "Meine Zukunft aktiv gestalten - für meine Gesundheit und meine Geldanlage"

Ein kleiner Aufwärtstrend ist zwar zu spüren, doch die Zinsen sind nach wie vor auf einem historischen Tiefstand. In Sachen Geldanlage müssen für eine höhere Rendite neue Wege beschritten werden. Wie das geht und auf was es ankommt, darüber informierte die Raiffeisenbank Erding gemeinsam mit der Union Invest beim Anlegerforum „Meine Zukunft aktiv gestalten – für meine Gesundheit und meine Geldanlage“. Raiffeisenbank-Vorsitzender Christian Berther konnte mit Dr. med. Roman F. Szeliga und Vertriebsdirektor Jochen Matthes von der Union Investment zwei hochkarätige Referenten gewinnen.
Gesundheit kann man nicht kaufen – wohl aber viel dafür tun, um sie zu erhalten. Und manchmal ist es ganz einfach. Zum Beispiel die Menschen zum Lachen zu bringen oder ihnen nette, aber ehrlich gemeinte Worte zu sagen. Das ist die Erfolgstheorie von Dr. med. Roman F. Szeliga. Der Österreicher weiß, wovon er spricht. Er ist Facharzt für Innere Medizin, ein erfrischend herzlicher Comedian, ein international anerkannter Kommunikationsprofi und war nicht zuletzt der Stargast beim Anlegerforum. Er unterhielt die Gäste im stilvollem Rahmen des Hotel Victory der Therme Erding mit einem „Plädoyer für mehr Freude und Leichtigkeit“. Vor 24 Jahren hatte Dr. Szeliga die Klinikclowns über den großen Teich von den USA ins österreichische Wien an das AKH (allgemeine Krankenhaus) gebracht. Ziel war und ist es, den kleinen kranken Patienten und ihren Familien mehr Lebensfreude zu geben. Vieles lasse sich auch in den „normalen“ Alltag integrieren, weiß der Kommunikationsprofi. „Ein Kompliment ist das schönste Geschenk, das man einem Menschen machen kann“, ist Szeliga überzeugt. Man müsse nur ein paar Dinge beachten wie ehrlich und authentisch sein.
Die beste Medizin sei oft das Lachen. Eine Minute Lachen verlängere die Lebenszeit um 20 Minuten. „Was man aber einem Menschen nicht antun sollte, ist, über ihn zu lachen“, warnte er. Und so bekamen die Gäste humorvolle, aber im Wesentlichen doch ernstgemeinte Ratschläge für ein gesundes Leben – gratis, aber nicht umsonst. „Und manchmal muss man auch ein bisschen Mut haben, Dinge zu verändern“, ist er überzeugt. Diesen Satz kann Jochen Matthes bedenkenlos unterschreiben. Der Vertriebsdirektor der Union Investment gab zuerst einen Rückblick über die „möglicherweise immer noch präsente Krise“ und das Krisenjahr 2008. „Angst und Unsicherheit haben unser Leben beeinflusst. 90 Prozent hängen in der Zinsfalle. Und da gilt es, etwas zu verändern“, ist er überzeugt. Das Geld wird durch die Inflation immer weniger wert, der Zins- und Zinseszins-Effekt geht gegen Null. Eine Möglichkeit, dagegen zu steuern, seien Aktien. „Wir kommen im Alltag gar nicht ohne Aktien aus“, sagte er und führte als Beispiele Autos, eine namhafte Fluggesellschaft oder einen Pharmakonzern auf. „Ohne Aktiengesellschaften hätten Sie ein Problem, Wäsche zu waschen oder zu duschen, wenn sie nicht gerade Kernseife verwenden wollen“, sagte er mit einem Schmunzeln. Matthes plädiert für eine strukturierte Vermögensaufteilung, gepaart mit Risikostreuung. Aktien gehören dazu, denn die Unternehmen schütten auch Dividende aus. „Die Dividendenzahlungen werden der Zins von morgen sein“, sagt der Fachmann. Ob man auf Werte im eigenen Depot setzt, lieber auf Fonds baut oder sich vielleicht auch für beides entscheidet – eines ist klar: Die Anlagestrategie sollte man mit seinem Bankberater von der Raiffeisenbank Erding besprechen. „Die Zinsen sind niedrig. Wir müssen einen Tick höheres Risiko eingehen, damit unser Geld nicht weniger wert wird“, schloss er. (Text/Foto: Daniela Oldach)